Tool Use verwandelt ein reines Sprachmodell in ein aktives Werkzeug: Statt nur über das Wetter oder Kundendaten zu philosophieren, generiert das Modell einen gezielten Funktionsaufruf, um Live-Daten aus der Wetter-API oder dem CRM-System abzufragen.
Das Modell führt den Code nicht selbst aus, sondern teilt der umgebenden Anwendung im geforderten Format mit, welches Tool mit welchen Parametern gestartet werden soll. Die Anwendung führt den Befehl aus und liefert das Ergebnis an das Modell zurück.
Sicherheitsarchitektonisch ist Tool Use die kritischste Schnittstelle: Das System darf niemals unkontrollierten Schreibzugriff auf sensible Datenbanken erhalten. Jede folgenreiche Aktion erfordert strikte Rechte und im Zweifel eine manuelle Bestätigung.