Eine Fehlerklasse fasst wiederkehrende Fehlleistungen nach ihrem Ursprung zusammen — etwa unvollständiger Kontext im Abruf, veraltete Quelltexte, unklare Formatregeln oder logische Fehlannahmen des Modells.
Wer Fehler im Produktivbetrieb nur einzeln betrachtet, landet unweigerlich im „Prompt-Flickwerk“: Man bessert an einer Stelle nach und erzeugt an drei anderen Stellen neue Probleme. Einzelfallreparaturen am Prompt bekämpfen Symptome, lösen aber keine Ursachen.
Professionelles Fehlermanagement ordnet jede Beschwerde ihrer Klasse zu und setzt an der richtigen Schicht an: Wissenslücken werden in der Wissensbasis geschlossen, Abruffehler im Retrieval behoben und Formatabweichungen über deterministische Schemata abgesichert.